
Alle Dinge, die in den von uns erfassbaren Dimensionen entstanden sind, sind an die Zeit gebunden. Das heißt, sie haben einen Anfang und ein Ende. Anders ist das für uns nicht vorstellbar, was aber keineswegs bedeutet, dass es anders nicht sein kann. Albert Einstein hat mit seiner Relativitätstheorie rechnerisch nachgewiesen, dass die Zeit keine feststehende Größe sondern eine relativ von Masse und Geschwindigkeit eines Körper abhängige Größe ist.
Dies hat man experimentell später mit zwei Atomuhren in einem Experiment nachgewiesen. Dabei platzierte man eine von zwei absolut gleich laufenden Atomuhren in einer Concorde und eine ließ man am Boden zurück. Nach einer mehrstündigen Überschallflugzeit der Concorde konnte man tatsächlich eine Abweichung der beiden Uhren feststellen. In der Concorde war weniger Zeit vergangen als auf der sich langsamer bewegenden Erde. Somit war bewiesen, dass Einstein recht hatte.Relativitätstheorie
Durch die Entdeckungen im Zusammenhang mit der Relativitätstheorie musste der newtonsche Begriff der absoluten Zeit aufgegeben werden. So beurteilen Beobachter, die sich relativ zueinander bewegen, zeitliche Abläufe unterschiedlich. Das betrifft sowohl die Gleichzeitigkeit von Ereignissen, die an verschiedenen Orten stattfinden, als auch die Zeitdauer zwischen zwei Treffen zweier Beobachter, die sich zwischen diesen Treffen relativ zueinander bewegen (Zeitdilatation). Da es kein absolut ruhendes Koordinatensystem gibt, ist die Frage, welcher Beobachter die Situation korrekt beurteilt, nicht sinnvoll. Man ordnet daher jedem Beobachter seine so genannte Eigenzeit zu. Ferner beeinflusst die Anwesenheit von Massen den Ablauf der Zeit, so dass diese an verschiedenen Orten im Gravitationsfeld unterschiedlich schnell verstreicht. Damit ist Newtons Annahme, die Zeit verfließe ohne Bezug auf äußere Gegenstände, nicht mehr haltbar.
Quelle: Wikipedia